Aktuelles
Im Zeichen der Schnecke
Ingo Rasche, erster Vorsitzender des Vereins »SlowBaking«, überreicht auf der Internationalen Grünen Woche 2010 Hans-Jürgen Leib die »Slow-Baking-Urkunde«.
Er ist ein exklusiver Club, der Verein der europäischen Slow Baker. Die Schnecke mit dem Brot im Steinbackofen ist sein Erkennungszeichen. Seit Dezember 2009 ist das BioBackHaus SlowBaking-zertifiziert und darf die Schnecke
als Gütesiegel tragen.
2003 wurde der Verein »SlowBaking – Backen mit Zeit für Geschmack e.V.« gegründet, und seit 2005 zeichnet er Bäckereien aus, die nach den Regeln des »langsamen« Backens arbeiten: in Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Italien und Österreich; Bäcker, die auf handwerkliche Tradition setzen und mit hochwertigen Zutaten herausragende Qualität liefern. Das BioBackHaus ist dabei.
Wir haben uns den Prüfungen als Slow Baker unterzogen, damit Sie wissen, dass wir unseren Backwaren das Kostbarste angedeihen lassen, das wir geben können: neben den besten Zutaten Zeit, viel Zeit. Dem Brot zu geben, was es braucht, nicht mehr und nicht weniger, liegt den Richtlinien des SlowBaking zu Grunde. Gefordert sind:
- die Rückbesinnung auf eine traditionelle Backkultur
- eine lange Reifezeit der Teige zur vollen Entfaltung eines aromatischen Geschmacks
- der konsequente Verzicht auf industrielle Fertigmischungen und Tiefkühlprodukte
- die gewissenhafte Auswahl natürlicher Rohstoffe
und die
ausschließliche
Verwendung bester Zutaten - die Herstellung mit hochwertigen Rezepten und anspruchsvollen Backverfahren.
Alles Dinge, die das BioBackHaus seit eh und je beherzigt. Es ist also nur konsequent, das jetzt auch offiziell bestätigt zu bekommen. Wir tragen die Schnecke mit Stolz.
Das BioBackHaus
auf der 75. Internationalen
Grünen Woche

Wie in jedem Jahr zum Brandenburg-Tag besucht der Ministerpräsident Matthias Platzeck den Leib-Bäcker, diesmal begleitet von der Agrarministerin Jutta Lieske.
Das BioBackHaus ist inzwischen seit elf Jahren auf der Grünen Woche in der Brandenburg-Halle vertreten.
Für Patricia Weinzierl
vom BioBackHaus ist die Teilnahme an so einer
großen Verbrauchermesse Gradmesser für zukünftige Produktentwicklungen: »Auf Veranstaltungen wie der Grünen Woche erfahren wir sehr direkt von unseren Kunden wie unsere Produkte ankommen und welche Wünsche sie für die Zukunft an uns haben. Die Messe bestätigt uns, dass wir mit unseren Konzept auf dem richtigen Weg sind, Frische und Top- Qualität gehören zusammen.«
Das BioBackHaus ist
traditionell in der Brandenburg-Halle 21a und in der Bio-Halle 6.2A vertreten. Im Bioland-Gemeinschaftsstand läd das Bioland-Café zum Genießen der Gebäckvielfalt des BioBackHaus aus Falkensee ein.

Jutta Lieske, Ministerin
für Infrastruktur und Landwirtschaft und die Vizepräsidentin des Brandenburger Landtages Gerrit Große lassen sich
vom BioBackHaus-Chef
Hans-Jürgen Leib für das
Bio-Paillasse begeistern.
Mit am Stand des BioBackHaus sind Heike Kruspe, Geschäftsführerin von Bioland Berlin-Brandenburg und Michael Wimmer, Geschäftsführer der FÖL, Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg e.V.


Der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg e.V.
vergibt alljährlich zum Auftakt der Grünen Wochen den
»pro agro«-Marketingpreis. Brandenburgs Agrarministerin Jutta Lieske und der pro agro Vorsitzende Manfred Memmert übergeben die Preise und Urkunden.


»Ein jegliches braucht seine Zeit…«
Paillasse heißt Strohsack, und der Strohsack ist Programm, wenn es um das Pain Paillasse geht. Das Brot selbst hat mit dem Strohsack allerdings nichts zu tun. Es war der Bäcker, der während der langen Teigruhe ausreichend Zeit fand, sich auf dem Strohsack auszustrecken. So jedenfalls die Mär.
Der Teig freilich findet während der Teigruhe keine Ruhe. Er arbeitet. Je langsamer, umso besser und je länger, umso besser. Wenn die Hefe 24 Stunden bei nur 8 Grad vor sich hinwerkeln darf, blühen bis zu 80 Geschmacksnuancen auf. Und erst nach ganzen drei Tagen ist der Teig so weit, um in Form gebracht und gebacken zu werden. Das Ergebnis ist ein Slow-food-Produkt par excellence. Das Pain Paillasse gibt es noch nicht lange. Der alte, reiche Brotgeschmack war schon fast in Vergessenheit geraten, als der Genfer Bäcker Aimé Pouly begann, ihm wieder nachzuspüren. Nach zwei Jahren Tüfteln am Rezept brachte er 1993 sein neues Brot auf den Markt, und es wurde binnen kürzester Zeit der Schweizer Lieblingsbrot.
Jetzt gibt es das Pain Paillasse erstmals in Bioqualität auch in Berlin und Brandenburg, nach dem Originalrezept von Aimé Pouly und exklusiv vom BioBackHaus. Sie werden begeistert sein! Und sie wissen ja, Brot ist eine kulinarische Quintessenz.