Aktuelles

Handwerk zum Anschauen und Mitmachen

Plakat »Winterwerk«


Nun ist auch für das BioBackHaus die Zeit gekommen, für Weihnachten zu backen. Wir laden ein, unsere »Winterwerke« kennenzulernen.

Am Sonnabend, den 8. November öffnen wir Haus und Backstube, um Ihnen Einblicke in unsere Arbeit zu gewähren: Handwerk zum Anschauen und Mitmachen.

Bringen Sie Ihre Kinder mit zum Plätzchen­backen und Knusper­häuschen­bauen und freuen Sie sich auf leckere Über­raschungen aus unserem Holzofen. Auch wenn wir gerade erst den goldenen Oktober hinter uns gelassen haben, wollen wir uns mit Glühwein auf die Vorweihnachtszeit einstimmen.

Wir freuen uns auf Sie am 8. November von 15 bis 20 Uhr im BioBackHaus in der Bahnhofstraße 6—8 in Falkensee.

Lust auf was Wildes?

Plakat »Das Wilde«


Unser Neues, »Das Wilde«, ist der Beweis dafür, dass in einem Weizenbrot eine Aromen­vielfalt stecken kann, die ihresgleichen sucht.

Damit es so wild und kräftig wird, beginnen wir ganz von vorne. Auf der Basis von Aprikosen züchten wir unsere eigene Kultur, die wir in aller Ruhe sich entwickeln lassen, täglich füttern, mit Mehl und Wasser, ruhen lassen, wieder füttern und päppeln und wieder ruhen lassen. Bis sie schließlich zum Vorteig wird und rein und voller Kraft in den Teig kommt. Und auch dann dauert es noch eine Weile, bis das Brot in den Ofen geschoben wird.

Durch die lange Teigführung ist das Mehl besonders gut aufgeschlossen, und das bedeutet eine Unzahl von Geschmacks­nuancen, die genug Zeit bekommen haben, um sich zu entwickeln. So fruchtig und aromareich kann man sich ein Weizenbrot kaum vorstellen. Gut, ein bisschen Kamut spielt auch noch mit, der stärkt den Weizen und gibt den letzten Kick.

Für »Das Wilde« haben wir uns so richtig ins Zeug gelegt. Geschaut, wie es die Bäcker ganz früher gemacht haben, und in ihrer Tradition ein neues Brot erfunden. Ursprünglicher und naturreiner geht es nicht, es zeugt von der Hohen Schule der Backkunst. Und, es ist vegan.

Frisch in den Frühling

Neueröffnung der Filiale Friedrichsstraße

Am 16. April 2014 wurde die Shop-in-Shop-Filiale im VITALIA-Reformhaus Bahnhof Friedrichstraße wieder eröffnet. Bauarbeiten der Bahn brachten eine mehrwöchige Schließung mit sich. Nun laden beide Läden in einem schöneren Ambiente ihre Kunden zum Shopping ein. Das BioBackhaus bietet das Feierabendbrot und den Snack für den Weg zur Arbeit in garantierter Bioland-Qualität. Herzlich Willkommen, wenn sie mal in der Gegend sind.

Internationale Grüne Woche 2014

Impressionen von der Grünen Woche 2014

Dietmar Woidke, ein guter Bekannter des BioBackHauses eröffnete den Brandenburg-Tag 2014, diesmal als Ministerpräsident. Auch er dirigierte das Landespolizeiorchester und der »Rote Adler« wurde aus voller Kehle vielstimmig mitgesungen.

Danach führte Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger den Ministerpräsidenten durch die Halle 21.a und das viele Stunden lang. Es ist gute Sitte, dass der Ministerpräsident seine Brandenburger Erzeuger besucht und natürlich alle Spezialitäten verkostet.
Beim BioBackHaus stellten in diesem Jahr Hans-Jürgen Leib und Heike Klann das »Havelländer Wirsing-Brot« und »Dreierlei herzhafte Schnecken« vor.

Speziell für die Grüne Woche haben sich die Bäcker feine Spezialitäten ausgedacht. Zum einen gibt es das Havelländer Wirsingbrot. Das ist ein Brot auf Sauerteigbasis mit Wirsing und Kümmel, welches ganz traditionell auf einem Wirsingblatt gebacken wird. Zu Großmutters Zeiten hatte man auf diesen Trick zurückgegriffen, damit die Unterseite des Brotes nicht durch den Ruß im Ofen verschmutzt wurde. Heute setzt das BioBackHaus das Wirsingblatt ausschließlich als Geschmacksträger ein. Zum anderen wird den Besuchern eine Geschmacksexplosion geboten – Dreierlei Schnecken am Spieß mit drei verschiedenen Füllungen. Plunderteig verbindet sich hierbei mit Rote Bete-Chili, Wirsing-Birne-Meerrettich und Spinat.

Mit am Stand des BioBackHaus waren Heike Kruspe, Geschäftsführerin von Bioland Berlin-Brandenburg und Michael Wimmer, Geschäftsführer der FÖL, Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg e.V.

Grüne Woche 2013

Grüne Woche 2013

Der Brandenburgtag in der Brandenburg-Halle 21a ist ein Höhepunkt jeder Grünen Woche. Ministerpräsident Matthias Platzeck besucht die heimischen Produzenten und Aussteller. Es beginnt mit dem »Roten Adler«, gespielt vom Landespolizeiorchester, dirigiert vom »Landesvater«. Der anschließende ausführliche Hallenrundgang von Stand zu Stand bietet interessante Begegnungen. Beim BioBackHaus gab es diesmal die mit dem Pro-Agro-Maketingpreis ausgezeichnete »Brandenburger Butterstulle« zu kosten. Hans-Jürgen Leib und Heike Klann begrüßten den Ministerpräsidenten, den Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger sowie einige »Königinnen«, im Gefolge auch Heike Kruspe, Geschäftsführerin von Bioland Berlin-Brandenburg und Michael Wimmer, Geschäftsführer der FÖL, Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg e.V.

Grüne Woche 2013

Im Bioland-Café in der Halle 6.2a gab es Besuch von der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner, die den BioBackHaus-Käsekuchen besonders lobte. Frau Aigner wurde auf ihrem Rundgang durch die Bioland-Halle vom Bioland-Präsidenten Jan Plagge begleitet.

Auf dem Siegertreppchen: die Brandenburger Butterstulle.

Grüne Woche 2013

 

Der Marketingpreis 2013 von pro agro, dem Verband zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg e.V. in der Kategorie Ernährungswirtschaft/Direktvermarktung geht an das Falkenseer BioBackHaus Leib und die Gläserne Molkerei aus Münchehofe.

Die beiden Bio-Betriebe haben sich zusammengetan und die Molkereibutter »Aus dem Spreewald« auf kräftiges Brandenburger Landbrot gestrichen. Das überzeugte die Jury. Der Marketingpreis 2013 unter dem Motto »Neues aus Brandenburg« ging an das Gespann aus Molkerei und Backhaus. Eine innovative Gemeinschaftsaktion zur Vermarktung regionaler Produkte wurde damit gewürdigt.

In Zeiten von Fastfood und Sandwiches ist die köstliche Butterstulle fast in Vergessenheit geraten, argumentieren die beiden Bio-Betriebe und besinnen sich auf die regionale Tradition: gesalzene Butter und herzhaftes Brot, zwei Zutaten – ein Genuss. Die Butterstulle ist wieder da. Auf der Grünen Woche ist sie zu verkosten, an den Ständen der beiden Betriebe und danach im Hofladen der Gläsernen Molkerei und in den Filialen des BioBackHauses.

Verliehen wurde der pro agro-Preis am 18. Januar 2013 auf der Internationalen Grünen Woche in der Brandenburghalle.

Das Preisgeld in Höhe von 500 Euro spenden die beiden Betriebe an ein Schulprojekt: um die Ausstattung der Schulküche zu vervollständigen, in der Schüler zusammen mit erfahrenen Köchen für ihre Mitschüler gesunde Gerichte kochen werden.

Samtweiche Gaumenschmeichler und bittersüße Köstlichkeiten

Stollen

Da ist sie wieder, die Zeit, in der es nach Honig duftet, nach Nelken, Zimt und Kardamom, nach Ingwer und Muskat. In die Rührschüsseln wandern Honig, Nuss und Mandelkern und all die kostbaren Gewürze, die unsere Herzen, Sterne und Lebkuchen, die Honigkuchenpferde und den Weihnachtsmann zu unwiderstehlichen Verführern machen. Da wird gerührt und geknetet, geformt und gebacken. Süße und bittere Schokolade schmiegt sich um die köstlichen Gebilde, honigblond, würzig duftend, zart und kräftig in einem präsentieren sich die Schätze und warten auf Liebhaber.

Streng gehütete Geheimnisse begleiten die Geschichte des Lebkuchens, der seinen Siegeszug einst als Fastenspeise begann. Lebkuchen, Honigkuchen, Pfefferkuchen, auch Magenbrot wurde er genannt. Zwar änderten sich die Rezepturen von Jahrhundert zu Jahrhundert, doch wie das Rezept im einzelnen auch aussah, es wurde von Generation zu Generation weitergegeben und genauestens befolgt. Irgendwann kamen Zitronat und Orangeat dazu, irgendwann Marzipan und die orientalischen Gewürze. Im Mittelalter, als sie noch zu den ganz großen Kostbarkeiten gehörten und mit Gold aufgewogen wurden, hat man sie alle Pfeffer genannt, gleichgültig, ob es sich um Anis, Nelke oder Muskatblüte, Zimt, Koriander, Kardamom oder Piment handelte, der übrigens auch heute noch Nelkenpfeffer heißt.

Auch wirklicher Pfeffer kam übrigens eine Zeitlang ins Weihnachtsgebäck. Der kommt in unseren Rezepten nicht mehr vor, dafür würzen wir mit einem Hauch Vanille. Für die Synthese aus Gaumenkitzel und rundem Genuss. Natürlich betätigen wir uns auch in der Königsdisziplin der Lebkuchenbäckerei und backen für sie die Meisterstücke der Lebzelterzunft, die Elisenlebkuchen. Und wer Lust auf ein Stück Stolle für die vorweihnachtlichen Kaffeetafel hat, kann wählen zwischen der traditionellen Butterstolle und unserer Stolle des Jahres, diesmal mit fruchtigen, rotglänzenden Cranberries.
Schwelgen Sie mit uns in den Düften der Weihnachtsbäckerei und genießen Sie eine heitere Zeit!

Herzlich willkommen in der Knesebeckstraße

Impressionen von der neuen Filiale

Vielleicht hat Hedwig Courths-Mahler in den 20er Jahren hier schon ihre Frühstücksbrötchen geholt. Die Gelegenheit dazu hatte sie auf jeden Fall, sie wohnte im ersten Stock, und eine Bäckerei gab es in diesem Haus vom ersten Tag an. Gleich mit dem Hausbau 1895 wurde der große Brotbackofen eingebaut, der bis in die 60er Jahre die Backstube dominierte. Dann hatte er ausgedient und machte modernerem Inventar Platz.

Das erste richtige Café wurde erst Mitte der 70er Jahre eröffnet – ungefähr zu der Zeit, als ein paar Häuser weiter auf der anderen Straßenseite der erste Frauenbuchladen Berlins aufmachte – und verführte mit Sahnetorten und Kaffeeduft.

Nun gibt es hier wieder Brot vom Bäcker. Die Tradition ist bis heute nicht abgerissen und soll es auch nicht. Frühstück, Kaffee und Kuchen, herzhafte Bäcker-Spezialitäten im Café, die Frühstücksbrötchen zum Nachhausetragen und das vielleicht beste Brot der Stadt.

Zur Eröffnung am 10. Mai gab es wie immer das kleine Falkenbrot aus dem Holzbackofen vor der Tür, dazu Musik und die Falkenseer Bio-Brot-Meister zum Anfassen.

Internationale Grüne Woche 2012

BioBackHaus - auf der Grünen Woche

So ist es gute Tradition, der Ministerpräsident Matthias Platzeck besucht am »Brandenburgtag« die Brandenburg-Halle, viele Stunden lang, von Stand zu Stand. Selbstverständlich wird alles probiert, beim BioBackHaus gibt es in diesem Jahr ein »uriges« Emmer-Topinamburbrot zu kosten. Hans-Jürgen Leib und Patrizia Weinzierl begrüßen den Ministerpräsidenten als guten »alten« Bekannten, denn das BioBackHaus ist seit 13 Jahren auf der Grünen Woche präsent, traditionell in der Brandenburg-Halle 21a und in der Bio-Halle 6.2A, dort läd das Bioland-Café zum Genießen und ausruhen ein.

Neben dem Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger und diversen »Königinnen« sind mit am Stand des BioBackHaus Heike Kruspe, Geschäftsführerin von Bioland Berlin-Brandenburg und Michael Wimmer, Geschäftsführer der FÖL, Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg e.V.

Bäckerdichtung in der Berliner U-Bahn

BioBackHaus Werbung in der U-Bahn

Ab dem ersten September sorgt das Falkenseer BioBackHaus für Lesefreuden in der Berliner U-Bahn. Wer Sprüche mag, in denen es sich um jeden Preis reimt, kann ab Donnerstag auf verschiedenen U-Bahn-Linien fündig werden. Dabei dreht sich alles um das Falkenbrot. Hier eine Kostprobe:

»Falkenbrot ist schwer im Kommen,
ich hab gleich mal eins mitgenommen.«

Die Berliner BVG-Lyrik hat Tradition. Wer hat sie nicht schon mal gehört, die knatternden Verse der längst verschwundenen Moabiter Brotfabrik aus den sechziger und siebziger Jahren? Hans Leib vom BioBackHaus erinnert sich auch gerne an das legendäre BVG-eigene »Wurst und Senf in Bahn und Bus bringen oftmals viel Verdruss«? Sein BioBackHaus, eine Berliner Pflanze, gegründet Anfang der siebziger Jahre, als man in den öffentlichen Verkehrsmitteln auf Schritt und Tritt gereimter Werbung begegnete, lässt diese Tradition wieder aufleben.