Pressestimmen

Die Region auf der Grünen Woche

»Unser Schwerpunkt heißt in diesem Jahr: Gesund leben mit regionalen Produkten«, erklärt Dietmar Grübl, der stellvertretende Vorsitzende der MAFZ-Freunde. Kräuter, weiß er etwa, sind gut für Leib und Seele. Wofür welches Kraut gewachsen ist, kann man im Kräutergarten erfahren. Schon im Vorfeld verrät Grübl den MAZ-Lesern jedoch einen Geheimtipp: »Nimmst du Sellerie und Pimpernelle, geht es auf die Schnelle.« Was nach dem Konsum ganz schnell klappt, lässt Grübl in vornehmer Zurückhaltung allerdings offen. Ob die neuen Brotkreationen aus dem Biobackhaus Leib auch aphrodisierende Kräfte haben, lässt sich gleich an zwei Ständen überprüfen. Der Bäcker aus Falkensee ist in der Brandenburghalle und mit einem kleinen Café in der Biohalle präsent.
Im Gepäck hat er in diesem Jahr das neue Wurzelbrot und das Essener. Letzteres hat nichts mit der gleichnamigen Ruhrpottstadt zu tun, erklärt Mitarbeiterin Iris Altenkrüger. »Das Essener beruht auf einem alten Rezept und enthält gekeimte Dinkelsprossen.« Das soll das Gebäck nicht nur schmackhaft, sondern auch schön saftig und lange haltbar machen. Das Wurzelbrot besticht durch seine Wurzeloptik und sein tolles Aroma, verspricht Iris Altenkrüger. Der Wohlgeschmack kommt nicht von ungefähr. 24 Stunden muss der Teig für das Brot ruhen und zwischendurch immer wieder geknetet werden. Erst danach darf es in die Röhre gucken.
Seit neun Jahren lässt sich der Biobäcker auf der Grünen Woche blicken. Aber eigentlich ist das ganze Jahr Messezeit, meint Iris Altenkrüger. »Wir beginnen im Prinzip kurz nach der Messe mit der Vorbereitung für’s nächste Jahr.« Torsten Gellner

 

MÄRKISCHE ALLGEMEINE, 12. JANUAR 2008